Legt fest, was gilt
Welche Maßnahme bei welchem Auslöser an welchem Standort gilt, entscheiden Ihre Arbeitsschutz-Fachleute. Lichen übernimmt diese Festlegung als nachvollziehbare Regel.
Eine Hitzewelle kann den Krankenstand erhöhen und verlangt vom Arbeitgeber, Gefährdungen zu beurteilen und geeignete Maßnahmen festzulegen. Lichen soll vereinbarte Maßnahmen je Standort steuern und den Verlauf nachvollziehbar dokumentieren.
An heißen Tagen steigen die Krankmeldungen, und der Arbeitgeber muss die Gefährdung beurteilen, wirksame Maßnahmen treffen und das Ergebnis dokumentieren. Beides trifft Standorte, Schichten und Tätigkeiten sehr unterschiedlich. Oft fällt es erst auf, wenn die Hitzewelle vorbei ist. Dann fehlt der Beleg, was an welchem Standort getan wurde.
„Wir haben kein Regelungsdefizit, sondern ein Umsetzungsdefizit.“
DGB · Deutscher Gewerkschaftsbund · Juni 2026Warnungen, Regeln und Vorlagen gibt es. Es fehlt die Umsetzung am einzelnen Standort und der Nachweis darüber: die Nachweis-Lücke. Genau dort setzt Lichen an.
Amtliche Hitzewarnung, landkreisgenau und täglich aktualisiert.
Deutscher WetterdienstverfügbarPflichten des Arbeitgebers und Temperaturschwellen für Arbeitsräume.
ArbSchG · ArbStättV · ASR A3.5geregeltGefährdungsbeurteilung und Maßnahmen, oft auf Basis kostenloser Vorlagen.
Arbeitgeber · Fachkraft für ArbeitssicherheitVorlagen verfügbarWer tut am Warntag was, an welchem Standort und bis wann?
Standort- und Schichtleitunghäufig offenWas wurde getan, wann und von wem? Und was war nicht möglich?
Nachweis für Leitung und Aufsichthäufig offenDie Nachweis-Lücke ist eine Arbeitsdefinition von Lichen, keine gesetzliche Kategorie. Zur Methodik →
Lichen ist darauf ausgelegt, DWD-Warnungen und gemessene Raumtemperaturen mit Ihren Standorten, Schichten und Tätigkeiten abzugleichen. So wird sichtbar, welche Bereiche zuerst betroffen sind und welche Schwellen der ASR A3.5 bei 26, 30 und 35 °C Raumtemperatur erreicht werden. Aggregierte Fehlzeiten zeigen zusätzlich, wo Hitze Arbeitstage kostet.
Jeder betroffene Standort bekommt die Maßnahme, die Ihre Arbeitsschutz-Fachleute für diesen Fall festgelegt haben, eine verantwortliche Person und eine Frist. Die Regeln dahinter sind fest und prüfbar. Software entscheidet nicht, was Beschäftigte schützt. Sie sorgt dafür, dass die Entscheidung am heißen Tag ankommt.
Warnung, Zuweisung und Rückmeldung werden mit Standort, Verantwortung, Zeitstempel und Status erfasst. „Nicht möglich, mit Grund“ zählt dabei genauso wie „erledigt“. So entsteht ein nachvollziehbarer Verlauf, der die Dokumentation des Arbeitgebers unterstützt. Rechtskonformität bescheinigt Lichen nicht.
Beispielhafte Darstellung mit Beispieldaten, keine echten Kundendaten. Konkrete Wirkungszahlen entstehen in den Piloten.
Welche Maßnahme bei welchem Auslöser an welchem Standort gilt, entscheiden Ihre Arbeitsschutz-Fachleute. Lichen übernimmt diese Festlegung als nachvollziehbare Regel.
Am Warntag kommt die Aufgabe dorthin, wo gearbeitet wird. Die Rückmeldung ist auf einen Fingertipp ausgelegt: erledigt, oder nicht möglich mit Grund.
Wo ist heute etwas offen, wo wurde gehandelt? Der Verlauf je Standort lässt sich als Dokument exportieren, zum Beispiel zur Vorbereitung auf eine Besichtigung.
Jedes Klimarisiko am Arbeitsplatz folgt demselben Muster: ein externes Signal, die Pflicht des Arbeitgebers, die Gefährdung zu beurteilen, und Maßnahmen, die am Standort umgesetzt und belegt werden. Lichen beginnt mit Hitze, weil Warnungen und Temperaturschwellen hier am klarsten geregelt sind und die Belastung zunimmt. Alle weiteren Felder sind geplante Richtung, kein heutiger Funktionsumfang.
Die Pflicht zur Gefährdungsbeurteilung gilt EU-weit (Richtlinie 89/391/EWG). Regeln und Warndienste sind je Land eigen.
Jede Erweiterung folgt erst, wenn die vorherige Stufe in Piloten belegt ist.
Der Weg zu Lichen beginnt mit einem Standort. Das aktuelle Angebot ist der Hitzeschutz-Check 2027; er bereitet den Live-Betrieb in der Saison 2027 vor.
Wir werten zwei bis drei reale Hitzephasen aus 2026 an Ihrem Standort aus und prüfen je Phase fünf Fragen: Warnung, Entscheidung, Verantwortung, Umsetzung, Nachweis. Ergebnis sind fünf bis sieben Änderungen und Ihr Ablaufplan für 2027.
Die Software steuert an echten Warntagen mit: festgelegte Maßnahme, verantwortliche Person, Rückmeldung und Verlauf. Umfang und Preis richten sich nach der Zahl der Standorte. Der Check wird voll angerechnet, wenn der Pilot bis zum 31. März 2027 startet.
Pläne pflegen, Warnungen in Aufgaben übersetzen und Verläufe exportieren, über alle Standorte hinweg. Weitere Klimarisiken kommen in Stufen dazu, sobald die vorherige Stufe belegt ist.
Nein. Hitzewarnungen gibt es bereits, etwa vom Deutschen Wetterdienst. Lichen setzt danach an: welche Maßnahme an welchem Standort gilt, wer sie umsetzt und was tatsächlich getan wurde.
Nein. Lichen unterstützt Koordination und Dokumentation. Die Software ersetzt weder die Gefährdungsbeurteilung noch die fachliche oder rechtliche Prüfung und bescheinigt keine Rechtskonformität.
Und die behält das Sagen. Ihre Arbeitsschutz-Fachleute entscheiden, was gilt. Lichen unterstützt die Koordination und Dokumentation über Standorte hinweg. Ein Werkzeug für sie, kein Ersatz.
Nein. Welche Maßnahme bei welchem Auslöser gilt, legen Ihre Fachleute fest, und Lichen setzt das mit festen, prüfbaren Regeln um. KI kann helfen, Maßnahmenbibliotheken zu ordnen und Entwürfe zu formulieren. Sie entscheidet nicht unbemerkt, was Beschäftigte schützt.
Excel kann Maßnahmen und Bestätigungen erfassen. Manuell bleiben meist die standortbezogene Zuweisung, Erinnerungen und ein konsistenter Verlauf. Lichen soll diese Schritte verbinden, ohne fachliche Entscheidungen zu ersetzen.
Lichen ist auf Datenminimierung ausgelegt. Für den Hitzeschutz-Check brauchen wir weder Systemzugänge noch personenbezogene Daten. Im Live-Betrieb arbeitet Lichen mit Standortprofil, Maßnahmen und den Rückmeldungen der Verantwortlichen; Gesundheitsdaten einzelner Beschäftigter sind nicht nötig. Aufbewahrung, Löschung und Zugriffe werden vorher schriftlich vereinbart.
Für Hitze gibt es amtliche Warnungen des DWD und konkrete Temperaturschwellen in der ASR A3.5, und die Zahl heißer Tage nimmt zu. Hier lässt sich die Methodik am klarsten prüfen, bevor sie auf weitere Klimarisiken übertragen wird.
Noch nicht. Datenmodell, Maßnahmenlogik und Dokumentationsstruktur sind entwickelt, ein interaktiver Prototyp des Ablaufs ist gebaut. Nutzbarkeit und Wirkung sollen mit ersten Pilotpartnern geprüft werden. Kundenergebnisse veröffentlichen wir erst, wenn sie belegt und freigegeben sind.
Seit Jahrhunderten zeigt die Flechte, wie gesund die Luft ist. Jetzt zeigt Lichen, unter welchen Bedingungen Ihre Leute arbeiten.
Lichen entsteht aus einer einfachen Beobachtung: Regeln, Warnungen und Vorlagen helfen nur, wenn daraus am jeweiligen Standort eine zuständige Handlung und eine nachvollziehbare Rückmeldung werden. Diese Arbeit läuft heute meist über E-Mails, Aushänge und Tabellen. Lichen soll sie so einfach machen wie ein gutes Verbraucherprodukt.
Lichen baut sein Team gerade auf. Wer aus Arbeitsschutz, B2B-Vertrieb oder Produktentwicklung kommt und mitbauen möchte, ist willkommen.
Rechtliche und fachliche Aussagen verweisen auf Primärquellen. Lichen ersetzt keine Rechtsberatung.
Arbeitsschutz-Fachleute legen Maßnahmen fest. Software steuert und dokumentiert, über Schutzmaßnahmen entscheidet sie nicht.
Die Pflicht liegt beim Arbeitgeber. Lichen dokumentiert, was an einem Standort getan wurde, und ist nicht dafür gebaut, einzelne Beschäftigte zu bewerten. Wie Rückmeldungen ausgewertet werden, wird vor dem Start mit Betriebsrat und Datenschutz geklärt.
Keine Kundenwirkung wird veröffentlicht, bevor Vorgehen, Datenbasis und Freigabe nachvollziehbar sind.
Wählen Sie Ihr Anliegen, wir melden uns persönlich. Anfragen zum Hitzeschutz-Check beantworten wir binnen 24 Stunden mit einem Terminvorschlag.
Danke. Wir melden uns persönlich bei Ihnen.
Lichen ist ein Software-Vorhaben in Gründung. Damit Sie jede Aussage auf dieser Seite einordnen können, hier offen: Was steht heute, was ist das Angebot, was ist Illustration und was wird noch belegt.